Von Das ReligionStars Team – Geändert am: 18 Mai 2026
Kash Patel, mit vollem Namen Kashyap Pramod Patel, wurde am 25. Februar 1980 in Garden City geboren. Als Sohn indischer Einwanderer gujaratischer Herkunft wuchs er zunächst in Queens und später auf Long Island im Bundesstaat New York auf. Ausgebildet in Rechtswissenschaften, arbeitete er unter anderem als Bundesstaatsanwalt und als Berater innerhalb der US-Regierung, bevor er 2025 unter der Präsidentschaft von Donald Trump zum 9. Direktor des Federal Bureau of Investigation (FBI) ernannt wurde. Als prominente öffentliche Persönlichkeit ist Kash Patel auch dafür bekannt, seine religiöse Identität offen bekannt zu haben, insbesondere bei seinem offiziellen Amtsantritt an der Spitze des FBI.
Kash Patel wurde von seinen Eltern, indischen Einwanderern gujaratischer Abstammung, im hinduistischen Glauben erzogen. Mehrere zuverlässige Quellen, darunter Britannica und Wikipedia, weisen darauf hin, dass Religion in seinem familiären Umfeld eine wichtige Rolle spielte. Die Familie ging regelmäßig in den Tempel und hatte zu Hause einen dem Heiligtum gewidmeten Raum, in dem täglich gemeinsam Gebete gesprochen wurden.
Patel selbst hat liebevoll über diese Kindheitserinnerungen gesprochen, insbesondere über die Feierlichkeiten hinduistischer Feste wie Diwali und Navratri. Neben diesem Glauben vermittelten ihm seine Eltern auch Werte wie Arbeit, Durchhaltevermögen und die Bedeutung von Bildung. Er bezeichnet sich gern als Sohn „indischer Einwanderer aus der Arbeiterklasse“ und schreibt seinen Eltern das Verdienst zu, ihn ermutigt zu haben, seiner Religion ebenso wie seinem kulturellen Erbe verbunden zu bleiben.
Seine religiöse Erziehung ist daher eindeutig dokumentiert und durch mehrere unabhängige Quellen bestätigt.
Über seine Kindheit hinaus wird Kash Patel auch im Erwachsenenalter als „frommer Hindu“ beschrieben. Diese Beschreibung beruht nicht nur auf seinen eigenen Aussagen. Bei seiner Anhörung zur Bestätigung im US-Senat erklärte der republikanische Senator Thom Tillis, der ihn offiziell vorstellte: „Kash ist ein frommer Hindu, und im Einklang mit seinem Glauben hat er Menschen aller Glaubensrichtungen Respekt entgegengebracht.“
Der symbolträchtigste Moment dieses öffentlichen Ausdrucks seines Glaubens bleibt seine Vereidigung als Direktor des FBI im Februar 2025. Kash Patel legte seinen Eid auf die Bhagavad Gita ab, einen der wichtigsten heiligen Texte des Hinduismus, die von seiner Partnerin Alexis Wilkins gehalten wurde. Auch seine Familie stand während der Zeremonie an seiner Seite. Die Coalition of Hindus of North America (CoHNA) würdigte das Ereignis und gratulierte ihm dazu, der erste hinduistische Amerikaner geworden zu sein, der das FBI leitet.
Diese zugleich freiwillige und öffentliche Geste zeigt, dass seine hinduistische Identität nicht nur ein familiäres Erbe ist: Sie ist auch Teil des persönlichen und beruflichen Bildes, zu dem er sich öffentlich bekennt.
Die Religion von Kash Patel ist nicht öffentlich bekannt. Bis heute hat Kash Patel seine religiösen Überzeugungen nie offiziell erwähnt.