Hema Malini zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten des indischen Kinos. Geboren am 16. Oktober 1948 in Ammankudi im Bundesstaat Tamil Nadu, etablierte sie sich im Laufe der Zeit als legendäre Bollywood-Schauspielerin und wird in der Hindi-Filmindustrie oft als „Dream Girl“ bezeichnet. Ihr Weg beschränkt sich jedoch nicht auf das Kino: Sie verfolgte auch eine bedeutende politische Karriere, insbesondere als Abgeordnete im indischen Parlament für den Wahlkreis Mathura, eine heilige Stadt von besonderer Bedeutung für Krishna-Verehrer. Über ihre künstlerischen und öffentlichen Tätigkeiten hinaus ist Hema Malini auch für ihren tiefen Glauben bekannt, der sich sowohl in ihrem Engagement als auch in bestimmten Aspekten ihres Alltags zeigt.
Hema Malini gibt offiziell an, der hinduistischen Religion anzugehören. Diese Zugehörigkeit wird insbesondere durch ihre eidesstattliche Erklärung zur Wahl von 2019 belegt, in der ihre Religion als „Hindu“ angegeben ist. Doch ihr Glaube beschränkt sich nicht auf eine administrative Angabe: Er zeigt sich auch in einer spirituellen Praxis, die in ihrem öffentlichen Leben regelmäßig erwähnt wird.
Sie wird häufig als glühende Verehrerin von Lord Krishna beschrieben. Ihre politische Verbindung zu Mathura, einer heiligen Stadt, die eng mit Krishna verbunden ist, erhält dadurch eine besondere Dimension. Hema Malini wurde in Vrindavan initiiert, einem weiteren bedeutenden heiligen Ort der krishnaitischen Tradition, den sie regelmäßig besucht. Sie besuchte unter anderem den Radha-Raman-Tempel in Vrindavan, um Lord Krishna zu verehren, und verband diesen spirituellen Schritt zugleich mit konkreten Maßnahmen zugunsten der Gemeinschaft der Gläubigen.
Sie unterstützt außerdem die ISKCON-Gemeinschaft. Während einer Parlamentssitzung äußerte sie öffentlich ihre Trauer über die Verfolgung von Hindus und ISKCON-Anhängern in Bangladesch und erklärte als Krishna-Verehrerin, sie könne „die Gräueltaten gegen Hindus“ nicht tolerieren.
Eine alte Kontroverse umgibt die Ehe von Hema Malini mit dem Schauspieler Dharmendra, die 1979 geschlossen wurde. Gerüchten zufolge sollen die beiden Schauspieler zum Islam konvertiert sein, um unter den Namen Dilawar und Ayesha Bi eine Nikah zu vollziehen, mit dem Ziel, die Beschränkungen des Hindu Marriage Act zu umgehen, da Dharmendra zu diesem Zeitpunkt bereits verheiratet war. Eine Eheschließung nach Iyengar-Ritus soll anschließend 1980 stattgefunden haben.
Diese Behauptungen kursierten jahrzehntelang, wurden jedoch nie durch geprüfte öffentliche Dokumente bestätigt. Hema Malini wies diese Gerüchte ausdrücklich zurück und erklärte: „An diesen Anschuldigungen ist nichts Wahres.“ Auch Dharmendra wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie in einem Interview mit *Outlook Magazine* im Jahr 2004 als „völlig falsch“.
Jüngst, im März 2025, behauptete ein Organisator der Vereinigung Jagannath Sena nach dem Besuch der Schauspielerin im Puri-Jagannath-Tempel, Dharmendra und Hema Malini seien „beide Nicht-Hindus“. Diese Aussage stammt jedoch von einer aktivistischen Gruppe und stellt keine gesicherte Tatsache dar.
Bis heute kann Hema Malini keine offizielle und verifizierte Konversion zum Islam zugeschrieben werden. Ihre erklärte Religion bleibt der Hinduismus, wie ihre öffentlichen Praktiken, ihre offiziellen Erklärungen und ihre eidesstattliche Erklärung zur Wahl von 2019 zeigen.
Hema Malini ist Hinduismus. Diese Information wurde offiziell bestätigt.
Nein, Hema Malini ist keine Muslimin. Diese Gerüchte hängen mit ihrer Ehe zusammen, sind aber unbegründet.