Nora Fatehi ist eine Tänzerin und Schauspielerin kanadisch-marokkanischer Herkunft, die dem breiten Publikum durch ihre Auftritte in Bollywood-Produktionen wie Street Dancer 3D und Madgaon Express bekannt ist. In Kanada geboren, hat sie sich durch ihr tänzerisches Talent und ihre starke Bühnenpräsenz schrittweise einen Platz im indischen Kino und Unterhaltungsbereich erarbeitet. Hinter dem glamourösen Image, das mit ihrer Karriere verbunden ist, zeigt sich Nora Fatehi auch als eine Frau, die offen über ihre religiösen Überzeugungen spricht, ohne sie trotz der sehr exponierten Welt, in der sie sich bewegt, verbergen zu wollen.
Die Religion von Nora Fatehi ist eindeutig: Sie bekennt sich zum Islam. Die Schauspielerin hat dies selbst in einem Interview mit dem YouTuber und Podcaster Ranveer Allahbadia bestätigt, in dem sie offen über ihre religiöse Praxis gesprochen hat. Sie erklärte unter anderem, dass sie ihre Fastenzeiten während des Ramadans nie auslässt und versucht, die fünf täglichen Gebete zu verrichten, die im indischen Subkontinent Namaz genannt werden.
Was ihr Zeugnis besonders interessant macht, ist, dass sie nicht versucht, die Spannung zu verbergen, die zwischen ihrem Beruf in der Unterhaltungsbranche und ihrer religiösen Praxis bestehen kann. Sie gibt ehrlich zu, dass ihr Terminkalender es ihr nicht immer erlaubt, alle fünf Gebete vollständig zu verrichten: „Es ist so schön, die Fähigkeit zu haben, fünfmal am Tag zu beten. Ich sage nicht, dass ich fünfmal am Tag bete, manchmal bin ich zu beschäftigt. Manchmal schaffe ich zwei…“ Diese Art, über ihren Glauben zu sprechen, ohne ihn zu idealisieren oder perfekt in Szene zu setzen, verleiht ihren Aussagen eine authentischere Dimension, die von ihren Fans oft geschätzt wird.
Die religiöse Praxis von Nora Fatehi scheint nicht im Erwachsenenalter durch eine plötzliche Offenbarung entstanden zu sein. Sie reicht bis in ihre Kindheit zurück, genauer gesagt bis zum Alter von 14 Jahren, ab dem sie begann, das Ramadanfasten einzuhalten. Diese Gewohnheit wurde ihr von ihren Eltern vermittelt, die eine wichtige Rolle in ihrer religiösen Erziehung gespielt haben.
Wenn sie über den Sinn spricht, den sie dem Gebet beimisst, verwendet Nora Fatehi Worte, die über den bloßen Rahmen des Rituals hinausgehen. Für sie bedeutet das Gebet weit mehr als eine formale Pflicht: Sie vergleicht es mit einer Form der Meditation, einem intimen Moment, der es ermöglicht, sich mit seinem Schöpfer zu verbinden und sowohl spirituellen als auch mentalen Frieden zu finden. Diese persönliche und verinnerlichte Art, den Glauben zu leben, zeigt eine Beziehung zum Islam, die im Alltag verwurzelt ist, anstatt auf besondere Anlässe beschränkt zu sein.
Anzumerken ist, dass das genaue islamische Bekenntnis, dem Nora Fatehi angehört – Sunnitismus, Schiitismus oder eine andere Strömung – in ihren öffentlichen Aussagen nie präzisiert wurde.
Nora Fatehi ist muslim. Diese Information wurde offiziell bestätigt.
Ja, Nora Fatehi ist muslimisch.